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die jahre von heute sind nicht mehr wie die von einst




Liebe in Zeiten der Cholera
Chronik e. angek. Todes
Geschichten aus der Fremde
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"Wir suchen Verlorenes nur auf den Spuren unseres täglichen Ganges, ohne zu wissen, dass die Suche verlorener Dinge von Alltagsgewohnheiten gehemmt wird und es daher so schwer ist, sie wiederzufinden."

Gabriel García Marquez' Epos "Hundert Jahre Einsamkeit" vermischt gekonnt karibische Mythem, lateinamerikanische Geschichte und uralte Legenden über Leidenschaft, Liebe und Einsamkeit.

Dabei nimmt das Buch mit jedem versteichenden Jahr innerhalb der Handlung an Komplexität zu, was symbolisch mit der Entwicklung des imaginären "Macondo" gleichzusetzen ist, jeder Stadt, die Dreh- und Angelpunkt des gesamten Werkes ist.

Die Realität wird ständig mit bizarren und absurden Geschehnissen durchtränkt, was das Lesen des Buches nicht einfach macht.

Trotzdem ist der Kampf mit dem lyrischen Dickicht diese Entdeckungsreise wert.