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Serge Guilbauts Buchtitel "Wie New York die Idee der modernen Kunst gestohlen hat" klingt wesentlich provokanter, als der Inhalt des Buches tatsächlich ist.
Trotzdem wird sehr anschaulich und detailliert recherchiert beschrieben, wie sich die Entwicklung der Kunst in den USA zwischen 1938 und 1951 mit der antikommunistischen Außenpolitik vermengt, und so zu einer gezielten Speerspitze in Streben nach kultureller Dominanz wird.
Es wird aufgezeigt, dass die Verlagerung des Zentrums moderner Kunst von Paris nach New York ein Baustein in der Etablierung des "American Way Of Life" in Europa gewesen ist, was in der künstlerischen Ausnahmestellung Jackson Pollocks die perfekte Gallionsfigur gefunden hat.
Kunstgeschichte als Wechselwirkung zwischen Kunst und Geschichte.
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