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"Das, was man als schön bezeichnet, entsteht in der Regel aus der Praxis des täglichen Lebens heraus."

Der japanische Schriftsteller Junichiro Tanizaki  lebte von 1886 bis 1965, und war Mitglied der Japanischen Akademie der Künste  und lange ein favorisierter Kandidat für den Nobelpreis. Er veröffentlicht 1933 ein kleines Büchlein, in dem er die Herkunft der japanischen Ästhetik reflektiert.

Ausgehend von der Beobachtung, daß es ohne Schattenwirkung keine Schönheit gibt, gelingt ihm die sinnliche Beschreibung dieses so hoch feinfühligen japanischen Lebensgefühls.

Er schärft damit den Sinn für die Unterschiede östlicher und westlicher Kultur im Umgang mit Licht und Farbe.