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Die Musik von John Coltrane (*23.09.1926 †17.07.1967) übt auf viele Jazzliebhaber wie mich eine ganz besondere Wirkung aus.
Der Mann, der viel zu früh an Leberkrebs starb, machte seine ständige Suche nach dem Ausdruck des Göttlichen in "A Love Supreme" zum zentralen Thema seines Werks, und sprengte dabei so mühelos die Grenzen der Harmonielehre.
Mit magischer Kraft setzen John Coltrane, McCoy Tyner, Jimmy Garrison und Elvin Jones pulsierende Polyrhythmik und mehrschichtige Melodiebögen zu einem gewaltigen Klangkoloss zusammen, der trotzdem geschlossen in sich ruht.
Auf John Coltrane muss sich einlassen, man muss ihm zuhören, auch wenn einem zu Anfang meist nicht gefällt, was er zu erzählen hat.
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