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"Die Menschen werden nicht immer an dem Tag geboren, an dem ihre Mütter sie zur Welt bringen, sondern das Leben zwingt sie dazu, sich noch einmal oder auch mehrere Male selbst zu gebären." Diese Weisheit findet sich neben unzähligen anderen wundervoll charmanten Wegweisern in Gabriel García Márquez' "Die Liebe in den Zeiten der Cholera". Wenn von "wehrlosem Atem" oder vom "Reiz der Ruhe im Bett" gesprochen wird, spürt man sehr deutlich, daß hier Liebe, Leben und Tod zu verbalen Visionen werden, denen sich wirklich kein Leser entziehen kann. Ein großes Buch eines nobelpreisgekrönten Literaten, das in einem einzigen Zug einen wundervollen Sommersonntag zu einer stillen, unvergeßlichen Erinnerung macht. |