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2009
[08.07.09] "Bei der Zahl der Veranstaltungen im Theater müsse sich Baumgardt auf rund 60 im Jahr beschränken. Mehr sei angesichts des unverrückbaren städtischen Finanzrahmens von 1,2 Millionen Euro jährlich einfach nicht drin." [17.07.09] Leserbrief: Zur Diskussion um das Stadttheater Kempten und seinen Direktor Peter Baumgardt: Angesichts der auf den ersten Blick doch stattlich wirkenden Summe von 1,2 Millionen Euro jährlichen Finanzrahmens für das Stadttheater würde mich interessieren, wie sich dieser Betrag auf Personal, Betriebskosten und Kunst überhaupt aufteilt. Müssen davon auch der Hausmeister oder der Strom bezahlt werden? Oder stehen tatsächlich bei 60 jährlich veranschlagten Veranstaltungen im Schnitt 20000 Euro pro Abend zur Verfügung? Was tragen zusätzlich Eintrittspreise und Sponsoring bei? Was kostet eigentlich wieviel? Klarheit bezüglich der Aufwendungen für hochgelobte Kulturqualität würde mir als einem der vielen Kemptener Steuerzahler nämlich schon dabei helfen, mehr Verständnis für die höheren Forderungen von Herrn Baumgardt und der begeisterten Theatergemeinde aufbringen zu können. Vielleicht animiert dies auch ansässige Unternehmen und Interessierte, kulturelle Veranstaltungen noch stärker zu unterstützen. Oder einfach selbst öfter ins Stadttheater zu gehen. Oder mal wieder unsere ebenfalls finanziell gebeutelten Museen zu besuchen. Kultur ist schließlich eine vielfältige Angelegenheit und nicht nur Theater. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||