Liebe in Zeiten der Cholera
Chronik eines angek. Todes
Hundert Jahre Einsamkeit
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"Im letzten Stock hatte sich jedoch ein Zimmer unverändert erhalten, die Zeit hatte vergessen, hindurchzugehen."
Es ist immer wieder diese unvergleichliche Ausdrucksweise, die Gabriel García Márquez so lesenswert macht.
Seine "Zwölf Geschichten aus der Fremde" sind gesammelte, teilweise verstört wirkende Episoden südamerikanischer Leben in ungewohnt fremder Umgebung.
"Die Spur Deines Blutes im Schnee" ist dabei für mich die dichteste, aufwühlendste und zu gleich traurigste Geschichte, in der dem Leser mit einem Mal klar wird, daß auch noch so banal wirkende Eigenheiten sich unauslöschbar auf ein anderes Leben auswirken können.
Übrigens muß nicht alle südamerikanische Poesie von Gabriel García Márquez stammen: Die Zeile "Die Liebe ist ewig, solange sie dauert" entspringt den Versen von Vinicius De Moraes.
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